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Gottfried Ludewig zum Bildungsstreik

19. November 2009 33 mal angesehen Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

180x180_VmA87bJcbwDer RCDS-Bundesvorsitzende Gottfried Ludewig äußert sich in der Süddeutschen Zeitung und im Deutschlandradio zum Bildungsstreik, zu den Fehlentwicklungen im Bolognaprozess und zu den Schwierigkeiten, die im Bildungssystem bestehen.

Gottfried sagt: “Vieles von dem, was jetzt artikuliert wird, ist nicht neu, die Probleme gab es schon im Magister- und Diplomsystem. Was wir jetzt aber brauchen, sind Konzepte und nicht allein eine bequeme Fundamentalkritik.”

Zum Streik und den Initiatoren sagt er: “Er wird zumindest in gewisser Weise von den Medien hochgespielt, weil die Medien gerne kreative Protestformen aufnehmen. Dabei ist der Bologna-Prozess deutlich komplexer. Das hat etwas mit der Verteilung von Zuständigkeiten, mit Mitbestimmung zu tun, da wirken Hochschulen, Landesregierungen und die Bundesregierung mit. Was bei den Protestierenden herauskommt, sind Parolen von vorgestern: Bologna abschaffen, Numerus clausus abschaffen, Exzellenzinitiative abschaffen.”

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