Programm 2010
Stark für Deine Interessen – Unser Programm. Unsere Kandidaten (PDF-Datei zum Download; ca. 730KB)
Dafür setzen wir uns ein:
Hochschulreform – Bologna vorantreiben!
Mit der Bolognareform sind wir auf dem richtigen Weg zur Bildungsrepublik, wenngleich noch Nachbesserungen
bei der Umsetzung erforderlich sind.
Die Umstellung auf die gestuften Studienabschlüsse Bachelor und Master ist grundsätzlich richtig, Handlungsbedarf
besteht jedoch noch in den Bereichen der Mobilität, Akkreditierung und Studienabschlüsse. Wir wollen die bestehenden Mobilitätshindernisse abbauen, um den Grundgedanken von Bologna zu realisieren.
Dazu muss sich vor allem die Anerkennungskultur an den Hochschulen ändern. Wir brauchen mehr Transparenz bei der Akkreditierung, um überall qualitativ hochwertige Studienstrukturen zu schaffen und kontinuierlich zu verbessern.
Master für Alle!
Ein weiterer sehr wichtiger Punkt ist der vom RCDS geforderte freie Zugang zu Master-Studiengängen.
Wir glauben, dass eine Beschränkung des Zugangs nicht sinnvoll ist, solange sich die neuen Abschlüsse noch nicht voll etabliert haben.
Wir fordern eine angemessene finanzielle Ausstattung der Masterstudiengänge, damit genügend Kapazitäten zur Verfügung stehen!
Mehr Geld für die Uni!
Auch im Zuge der strikten Haushaltssanierung sollte die Landesregierung nicht an der Bildung sparen!
Stattdessen sollten unverzüglich die Zahlungen an die CAU erhöht werden, denn Bildung ist Zukunftsinvestition!
Dies ist besonders wichtig, um die gute Ausbildung der Studierenden zu gewährleisten und den Wirtschaftsstandort Schleswig-Holstein nachhaltig zu sichern.
Die Ausstattung der CAU ist bis auf einige Ausnahmen ungenügend. Die Gebäude der Universität sind alt, sanierungsbedürftig und wurden niemals richtig renoviert. Der RCDS schätzt den Renovierungsbedarf im zweistelligen Millionenbereich ein. Hinzu kommen nicht gebaute, aber benötigte Räumlichkeiten, welche ebenfalls im zweistelligen Millionenbereich liegen dürften.
Um die Gebäudesituation zu verbessern und die CAU für den Lehrbetrieb angemessen herzurichten geht der RCDS von jährlich zusätzlich benötigten 20 Millionen Euro im Jahr. Der Denkmalschutz auf dem Campus darf die Entwicklung der Universität nicht behindern. Um die Ausstattung der Universität zu verbessern sollten die Sachausgaben um 6,4 Millionen Euro auf 38,4 Millionen Euro erhöht werden.
Dies ist dringend notwendig, um ein erfolgreiches und unkompliziertes Studieren zu ermöglichen.
Zur unmittelbaren Verbesserung der Lehre müssen mindestens 30 Millionen Euro für Personalausgaben zur Verfügung gestellt werden.
Der RCDS möchte gerne 20 zusätzliche Professoren an der Universität. Die Zahl der Dozenten, Doktoranden und Privatdozenten sollte unverzüglich mit dem zusätzlich zuzuweisenden Geld erhöht werden.
Zum Beispiel sind die AG-Angebote bei den Juristen innerhalb der letzten zwei Jahre merklich eingeschränkt worden. Früher gab es drei AG-Plätze pro Semester, jetzt nur noch zwei. Das mindert die Chancen, Klausuren direkt zu bestehen, und führt so direkt zu längeren Studienzeiten.
Mehr Service auf dem Campus!
Alles auf eine Karte setzen! Die Plastikkartenflut auf dem Campus muss ein Ende haben – wir wollen nur noch eine Chipkarte als Studentenausweis, Semesterticket, Sport- und Büchereikarte.
An der Mensa 2 wollen wir uns für die Aufstellung eines Geldautomaten einsetzen!
Wir wollen die Ausweitung der Mensa-Öffnungszeiten bis 19 Uhr, der Essensausgabe bis 16.00 Uhr und
Kaffee sollte es in der Cafeteria bis 18.00 Uhr geben.
Studenten sind Nachtarbeiter: Ausweitung der UB-Öffnungszeit (ohne Ausleihe) von 8 bis 24 Uhr. Der Campus muss endlich flächendeckend mit WLAN ausgestattet werden!
Die Studienverwaltung soll durch Online-Einschreibung und -Rückmeldung übersichtlicher und transparenter gestaltet werden. Interaktive Internetangebote sollen für verbesserte Kommunikation zwischen Studenten und Gremien sorgen.
Studienbuchverwaltung: Wir brauchen eine zentrale Onlinesammlung statt endlosem Zettelchaos!
Mehr Parkplätze für die Uni!
Die unendliche Suche nach Parkplätzen an der Uni Kiel muss ein Ende haben! Wir setzen uns für einen zügigen Neubau des Parkdecks an der Mensa 1/Westring ein, sowie für die Schaffung zusätzlicher Parkplätze an Olshausen- und Leibnizstraße!
Zeit und Nerven für das Studium – nicht für die tägliche Parkplatzsuche!
Wir fordern eine Vereinfachung des „Tempolimitdurcheinanders“ in der Olshausenstraße! Dafür wollen wir gemeinsam mit Experten ein neues umfassendes Verkehrskonzept für die Uni erstellen!
Zusätzliche Bussen sollen zur Entlastung zu den Vorlesungszeiten bereitgestellt werden und der Busverkehr in den Abendstunden und am Wochenende ausgeweitet werden.
Für ein bezahlbares Semesterticket!
Einige Fraktionen im Studierendenparlament möchten gerne ein Bahnticket über 207 € in den Semesterbeitrag integrieren und so würden dauerhafte Belastungen auf alle Studenten in Höhe von anfänglich rund 260 € je Semester für das Semesterticket kommen. Die Beiträge erhöhen sich natürlich im Zuge von Preissteigerungen bei der Bahn. Darin ist nicht einmal eine landesweite Busnutzung enthalten.
Diese Option müsste noch für weitere 150 € hinzu gekauft werden. Was zu insgesamt 460 € Belastungen je Semester, 900 € im Jahr und 4500 € auf die normale Studiendauer führen würde.
Der RCDS will bessere Konditionen aushandeln sowie einen Zuschuss der Landesregierung erhalten! Die momentane Finanzierung ist bei weitem nicht ausreichend und der Preis kann in dieser Höhe nicht von den Studierenden getragen werden!
Nachhaltig und ökologisch verantwortungsvoll handeln!
Die Möglichkeiten zur Energieeinsparung durch Wärmedämmung und Photovoltaik-Solartechnologie auf
dem Campus sollte zukünftig stärker genutzt werden.
Gebäude nach umweltgerechten Standards sanieren und ausbauen!
Vereinbarkeit von Studium und Familie!
Wir setzen uns nach wie vor ausdrücklich für die stetige Verbesserung und den Ausbau von KiTa-Plätzenund Krippenplätzen für die Unter-3-Jährigen in Uni-Nähe ein. Die Spielecke in der Mensa 2 muss ein schöner Ort für Kinder und entsprechend ausgestattet werden! Studierende mit Kind sollten besonders gefördert werden!







